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Revaskularisation der A. subclavia

Revaskularisation der A. subclavia

Der häufigste chirurgische Eingriff zur Revaskularisation eines Verschlusses der A. subclavia ist der extraanatomische Kunststoffbypass von der ipsilateralen A. carotis communis zur A. subclavia. Weitere extraanatomische Methoden stellen der Carotis-Axillaris-Bypass oder der Axillaris-Axillaris-Bypass dar. Zusätzlich kommt die Subclavia-Carotis-Transposition in Betracht.

Eine Stenose der A. subclavia ist auch gut geeignet für eine Ballonangioplastie, Atherektomie oder Stenting.

Es gibt keine randomisierten Studien, die diese Methoden mit der chirurgischen Revaskularisation verglichen haben. In einzelnen Serien wurde die primäre Offenheit bei chirurgischem Bypass mit 100 % nach einem Jahr und 96 % nach 5 Jahren angegeben. Bei Patienten, die endovaskulär behandelt wurden, wurde eine primäre Offenheitsrate von 93 % nach 1 Jahr und 70 % nach 5 Jahren gefunden.

Ballonangioplastie plus Stenting sind mit hoher Erfolgsrate und besserem Langzeitergebnis als die Ballonangioplastie allein assoziiert. Dies macht das endovaskuläre Stenting zur einer Alternative zur offenen Chirurgie bei Patienten mit Obstruktion der A. subclavia oder des Truncus brachiocephalicus.

Literatur

Leitlinie der American Heart Association, Brott et al. 2011

OP-Berichte und OP-Videos

OP-Bericht (Stentimplantation Truncus brachiocephalicus)

Karotis-Subclavia Bypass (CSB)

OP-Videos zum Karotis-Subclavia-Bypass (CSB)

OP-Bericht zum Karotis-Subclavia-Bypass (CSB)

OP-Videos

Eingriff 1 - Stenting der A. subclavia bei Steal-Syndrom

Punktion der A. femoralis communis rechts. Profundaserie. Aortographie. Darstellung der Stenose der linken A. subclavia und Katheterisierung der linken A. subclavia über die linke A. brachialis. Einbringen eines ungecoverten ballonexpandierbaren Stents. Angiographie vor der Stentimplantation. Abschlussangiographie.

Eingriff 2 - Stentimplantation Truncus brachiocephalicus

Angiographie zeigt Z.n. Verschluss des Truncus brachiocephalicus sowie Z.n. Stenting. Jetzt diagnostische Angiographie mit Instent-Stenose. Implantation eines ballonexpandierbaren Stents. Nachdilatation mit dem Ballon. Abschlussangiographie.