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Dialyse

Dieses Kapitel wurde zuletzt am 09.03.2016 durch die Autoren überarbeitet!

Als Gefäßzugang bei Hämodialyse stehen bevorzugt die autogene radiocephalische Fistel am Handgelenk, die brachiocephalische Fistel am Ellenbogen und die transponierte brachiale Vena-basicila-Fistel zur Verfügung.

Trotz der oben genannten Zugänge stellt der zentrale Venenkatheter (ZVK) in den USA und auch in Europa mit einer Prävalenz von 32 % ein bedeutendes Verfahren dar. Hämodialysepatienten mit AV-Fisteln haben im Vergleich zu ZVK-Patienten die niedrigste risikoadjustierte Sterblichkeit (gefolgt von Patienten mit Prothesenshunt).

Pseudoaneurysmen des Dialyseshunts und Stenosen können endovaskulär mit selbst-expandierenden Stentgrafts behandelt werden. Für venöse Abflussstenosen stellt die PTA das Verfahren der Wahl dar.